9. Januar 2014

Backlinks

Personen, die sich mit SEO (Suchmaschinenoptimierung der Webseiten) beschäftigen, stolpern irgendwann auch über den Begriff „Backlinks“. Das Wort „Link“ ist allen bekannt, und im „Backlink“ lesen wir auch das Wort „Link“. Nun wissen wir mindestens, dass es um Links geht.

Abbildung der Leistungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung

Kontaktieren Sie uns per Email anfrage@fsom.de oder Telefon +49 (0)89-381 56 36 00

Backlink im Details

Bewertungskriterien der Links sind vielfältig

Backlinks stellen die Gesamtheit der Links dar, welche auf bestimmte Webseiten hinweisen. Also die Links zu einer Domain sind ihre Backlinks. Und es ist dabei gar nicht wichtig, ob die Webseite von jemandem einmal oder 50 Mal verlinkt ist. Alle Bewertungskriterien der Backlinks sind vielfältig. In der Suchmaschinenoptimierung unterscheidet man am Anfang nach Backlinks, Popularität einer Domain und IP. Es zählen die Backlinks in ihrer Gesamtheit. Danach sieht man die Differenz der unterschiedlichen Domains, welche mit den Backlinks verbunden sind. Sehr oft kommt es vor, dass die Mehrzahl der Backlinks von nur einer Domain stammt, viel besser wäre es, wenn die Backlinks von vielen unterschiedlichen kommen würden.

Direkt im Content der Seite

Das Ganze wird einen Schritt weiter differenziert, indem man die IPs heranzieht. Die Backlinks stammen von verschiedenen IPs, interessant werden auch die IP-Klassen, weil sich auf diese Weise die kleinen Netzwerke enttarnen.

In der Bewertung der Backlinks spielt eine bestimmte Rolle der Platz, an dem man die einzelnen Backlinks findet. Diese können direkt im Content stehen oder in einem Kommentar, aber auch im Footer oder in der Sidebar. Besonders schätzt man die Backlinks, welche sich direkt im Content der Seite befinden. So kann man die Backlinks meistens nicht so leicht beeinflussen.
Entscheidend sind natürlich nicht nur die Stellen, sondern auch woher die Backlinks kommen, aus welchem Land, wichtig sind die Sprache und sogar die Domain-Endung, der Standort eines Servers.
Danach wird auch das Umfeld berücksichtigt. Der Backlink kann zum Beispiel von einem Blog, News-Bereich, aus dem Forum, einem Shop, aus dem Webverzeichnis kommen. Interessant wird das Themenumfeld, die Backlinks bewertet man sogar danach.

Wenn man die Backlinks abfragen möchte

Die Backlinks der Webseite bieten interessante Informationen, sie lassen die jeweilige Webseite richtig einschätzen, man erfährt sehr viel über ihre Qualitäten. Die meisten Blogger benutzen auch Sammlungen von etlichen kostenlosen Backlink-Checkern. Die Ansprüche sowie Bedürfnisse sind dabei immer unterschiedlich, die betroffene Person nutzt stets einen anderen von diesen kostenlosen Tools, wenn sie die Backlinks abfragen möchte.

Die Ergebnisse der angewendeten Backlink-Checker können aber unterschiedlich ausfallen. Man sollte sie nicht ganz genau berücksichtigen, aber es ist trotzdem ein guter Anhaltspunkt, um irgendwelche Domain und ihre Backlinks einzuschätzen.

Einige Tools gehören zu den absoluten Favoriten, wenn man die Backslinks checken möchte. Der Nutzer hat mehrere Möglichkeiten bei der Überprüfung der Backlinks einer Domain: ausführlich oder auch schnell und kurz. Die zu prüfende Domain wird einfach in ein URL-Feld eingetragen. Unternimmt jemand eine schnelle Prüfung, sollte er das Feld „Quick-Check“ nutzen. Bei einer ausführlichen Prüfung der Backlinks steht an dieser Stelle kein Haken. Danach gibt man noch das Captcha ein und klickt auf „go“. Und schon startet das Checken der Backlinks mit Hilfe des kostenlosen Tools. Bald erscheint auch die Ergebnisliste mit allen Backlinks der Domains. Besonders interessant ist gewöhnlich die Zusammenfassung der Webseite, welche getestet wurde.

Woher bekommt man Backlinks?

Viele Blogger tragen die Website in Webkataloge und Branchenverzeichnisse ein. Aber es ist dabei zu beachten, dass diese Seiten keine gute Qualität der Backlinks haben, es werden auch noch Partner gesucht, um die Links gegenseitig zu tauschen. Trotz dieser Maßnahmen wird die Verlinkung von den Suchmaschinen nicht besonders gut bewertet. Die Blogger praktizieren beides, weil die Webseite, welche nur qualitativ hochwertige Backlinks besitzt, verdächtig ist.

Irgendwann schöpft aber der Nutzer diese Möglichkeiten aus und muss wirklich qualitativ hochwertige Backlinks suchen. Es sind Anbieter interessant, welche die entsprechende Webseite und den Linksuchenden zusammenbringen. So entstand in den vergangenen Jahren ein großer Marktplatz, der sich mit dem Handel solcher Textlinks beschäftigt.
Auf vielen anderen Seiten des Internets gesetzt

Die ständige Frage “Was ist doch ein Backlink?” tritt immer wieder in den Vordergrund, man sollte sie deswegen genauer betrachten. Also mit einem Backlink (englisch) bezeichnet man einen Rückverweis. Der Link, welcher auf vielen anderen Seiten des Internets gesetzt wird und dann natürlich auf die eigene Webseite oder eigenen Blog verlinkt.
Der Blogbetreiber schreibt einen Artikel auf seinem Blog und findet ihn ziemlich gut. Dann stellt er einen Post her und zitiert ein bisschen aus dem eigenen. Dabei verlinkt der Blogbetreiber den eigenen Blog, es ist die ursprüngliche Quelle.

Die Relevanz der entsprechenden Seite steigt

Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) haben mehr als 200 Faktoren für das Ranking einer Webseite auf dem Gebiet der komplexen Thematik eine große Bedeutung. Und darunter befindet sich auch der Faktor Backlinks.

Viele Suchmaschinen verbinden die Anzahl der Backlinks zu einem Blog mit einer Art Maßstab, der auf die “Wichtigkeit” (das heißt Relevanz) der Seite hinweist. Sind mehr Backlinks vorhanden, die von den anderen Seiten auf die eigene verweisen, steigt deutlich die Relevanz der entsprechenden Seite.
Wie viel ist der gesetzte Backlink wert?

Aber das Problem ist – nicht jeder Backlink ist wertvoll. Besonders gut sind Backlinks von den Seiten, welche für jeden bekannt sind, sie haben meistens auch selbst ein hohes Ranking bei den Suchmaschinen.
Wer einschätzen möchte, wie viel sein gesetzter Backlink wert sein könnte, darf beispielsweise den Pagerank der Webseite nutzen. Die Zahl „10“ stellt den höchsten Pagerank dar, nur ein paar Webseiten erreichen dieses Niveau. Also sollte der Blogbetreiber seine Backlinks auf solchen Webseiten unterbringen, sie sind qualitativ sehr hochwertig.
Der Blogbetreiber muss dafür viel arbeiten

Der PageRank-Algorithmus wird die Linkpopularität der Seite bestimmen. Die Relevanz der Webseite steigt mit einer Zunahme an den Backlinks, so ist eine viel bessere Position in den Suchmaschinen möglich.
Backlinks zu bekommen, ist nicht leicht, der Blogbetreiber muss dafür viel arbeiten. Aber Webseiten oder Blogs mit einem qualitativ guten Inhalt erhalten schon bald automatisch immer mehr solcher Links. Manche Blogs berichten speziell zu Fachthemen, es sind gute Ratgeber, lustige, satirische, kritische, witzige Seiten. Sie haben die besten Chancen, sehr viele Backlinks zu bekommen.

Wichtig ist:

  • Die Artikel des Blogs müssen etwas länger sein. Man sollte sich auf einer guten Qualität konzentrieren.
  • Der Blogger darf keine Texte kopieren, die von anderen Seiten stammen, sonst verstößt er gegen die Urheberrechte und außerdem schafft er bloß doppelten Content, das wird von den Suchmaschinen eher abgestraft. Heutzutage hat jeder zahlreiche Möglichkeiten, das Internet nach Plagiat durchzusuchen, was oft mit rechtlichen Konsequenzen verbunden ist. Das betrifft aber auch Musik, Software, Bilder, Fotos, Videos, Spiele. Wer keine Urheberrechte oder Lizenzen für die Nutzung besitzt, darf davon kein Gebrauch machen.
  • Auch wenn der Blogbetreiber mit Musik, Fotos, Bildern arbeitet, die zur freien Nutzung zur Verfügung stehen, muss er erst gründlich die Nutzungsbedingungen lesen. Manchmal wird hinzugefügt, dass die Bedingung ist, den Urheber zu erwähnen und den Link zu der Quelle zu setzen.
  • Wer aus Fachquellen, Büchern oder anderen Webseiten zitiert, darf nicht sehr viel Text einfügen, nur ein Minimum benutzen und es muss auch die Quelle (Urheber) angegeben werden.
  • Jeder sollte auf die Netiquette achten, in den Artikeln sowie Posts darf man nicht über andere schlecht schreiben, verleumden, falsche Behauptungen aufstellen. Konflikte dürfen nicht aufkommen, das ist der falsche Ort dafür. Der Blogbetreiber öffnet einen Kommentarbereich und sorgt, dass hier nur ein faires Miteinander zustande kommt, beleidigende Worte sollten sofort entfernt werden.
  • Für die Backlinks spielen auch die Ladezeit, das Layout, das Design, die Handhabung, die Rechtschreibung, aber auch viele andere Faktoren eine große Rolle. Niemand wird gern auf die “schlechten Seiten” verlinken.

Noch mehrere völlig legale Möglichkeiten

Um Backlinks zu erhalten, stehen einem noch mehrere völlig legale Möglichkeiten zur Verfügung. Man kann zum Beispiel auch in fremden Blogs Kommentare hinterlassen, der Nutzername wird einfach mit der eigenen Blogadresse verlinkt oder falls es passt, verlinkt man auf den eigenen Artikel. Sehr viel bringen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken. In den Profilen auf Facebook, Twitter usw. gibt man dann seine Webseite an und nimmt rege am Austausch teil. Nun werden noch einige Leser sein, die hinzukommen.

Es darf nicht zur Manipulation der Suchmaschinen kommen

Einige Blogger kaufen sogar Backlinks. Aber es darf nicht zur Manipulation der Suchmaschinen kommen. Die Qualitätsrichtlinien von Google weisen darauf hin, dass gekaufte Links unbedingt noch mit einem bestimmten Attribut zu versehen sind – „rel=nofollow“. Es gibt auch weitere Maßnahmen, welche diese Links kenntlich machen.

Qualität der Seiten

Die meisten Verkäufer von Backlinks wollen schnelles Geld haben und versprechen deswegen natürlich auch ein schnelles Top Ranking. Aber so ein Verhalten wird als versuchte Manipulation bei den Suchergebnissen gewertet. Man bietet oft bis zu 10000 Backlinks zum Kauf an. Die Seiten, von denen sie kommen gibt der Verkäufer dabei fast nie an. Also weiß man auch nicht, wie die Qualität der Seiten ist, ob die Themenbereiche stimmen. Jeder Blogger weiß zum Beispiel, dass es auch manchmal um Seiten geht, die überhaupt keine wertvollen Informationen mitteilen, sie enthalten sinnlose Füllwörter, welche für die Suchmaschinen geschrieben werden. Also haben diese Seiten eine sehr schlechte Qualität. Nicht selten trifft man ganz unseriöse Verkäufer. Dann wird das Ranking der Seite oder des Blogs ziemlich negativ beeinflusst.

Google geht gegen verkaufte Backlinks sehr scharf vor

Jeder sollte wissen, dass so ein Verkaufen von Backlinks gegen die Regeln von Google Webmaster verstößt. Die erfahrenen Blogger verfolgen die Nachrichten und sie sind informiert, dass schon seit 2007 Google gegen verkaufte Backlinks sehr scharf vorgeht. Es kann sogar zur Abwertung der Seiten des Käufers sowie des Verkäufers führen. Google fand einen guten Ausweg, um solche Geschäfte zu vermeiden. Zu einem weiteren Riegel wurde ein Tool für die Meldung. Nach der Einrichtung des Tools kamen Tausende von Meldungen über die Verkäufer der Backlinks ein, welche großes Geld mit so einer Manipulation von Suchmaschinen machen wollten. Man kann nun das Berichtformular für die bezahlten Links über diese Google Webmaster Tools abrufen und somit werden alle Verstöße gegen die Qualitätsrichtlinien für Webmaster gemeldet. Also lieber mit den Verkäufern solcher Links nichts zu tun haben.

Schreibe einen Kommentar